Ich bin froh, auf dem Land zu wohnen

Marie, 12 Jahre, Deutschland

So etwas wie die momentane Situation gab es auf der Welt noch nie. Die Corona-Pandemie hat unser gesamtes Leben verändert. Ich finde, dass unsere Bundesregierung situationsbedingt sehr verantwortungsbewusst handelt. Durch die Geschäftsschließungen, Schul- und Kindergartenschließungen und Ausgehbeschränkungen ist es Deutschland gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Unser Alltag hat sich grundlegend geändert. Viele arbeiten im Home Office, andere sind zu Hause weil ihr Betrieb geschlossen wurde und wir Schüler bekommen unsere Arbeitsaufträge von den Lehrern unter anderem per Schulbox übermittelt.

Ich bin froh auf dem Land zu wohnen, da ich der Meinung bin, dass man zurzeit viel mehr Möglichkeiten hat als  in der Stadt, zum Beispiel: Fahrrad fahren, spazieren gehen oder in den eigenen Garten zu gehen. Was mir sehr fehlt, sind meine Freunde. Mit ihnen bleibe ich in Kontakt über Videoanruf oder ich chatte mit ihnen.

Auf meine Freizeit hat sich diese Pandemie sehr negativ ausgewirkt. Ich kann nicht mehr reiten gehen, habe keine Musikstunde mehr, keine Jugendfeuerwehr und ich kann mich nicht mehr mit meinen Freunden treffen oder meine Großeltern besuchen. Meine Eltern kümmern sich um meine Großeltern, indem sie für sie einkaufen gehen.

Ich hoffe das es bald einen Impfstoff für den Virus gibt, damit man wieder einen „normalen“ Alltag bekommt und seine Freunde und Familie sehen kann. Das wird aber leider bestimmt noch etwas dauern.